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Cyber-Security – Was ist das eigentlich?

Das ist gar nicht so einfach zu sagen. Es stecken hier augenscheinlich zwei Worte drin:

Cyber und Sicherheit

Hier definiere ich zuerst die Begrifflichkeiten:

  • Cyber stammt aus dem englischen und bedeutet künstlich. Es wird hauptsächlich mit dem Internet und der IT in Verbindung gebracht. So wird Cyber-Crime meistens mit Internet-Kriminalität übersetzt. Dies ist jedoch nicht nur wegen der Begrifflichkeit an sich falsch, denn auch innerhalb eines internen Netzwerkes gibt es Cyber-Crime und somit ist diese nicht nur auf das Internet beschränkt.
     
  • Sicherheit: Was ist Sicherheit? Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Sicherheit ist? Im Duden kann man lesen, dass Sicherheit das „frei sein von Fehlern und Irrtümern“ ist, sowie „Zustand des Sicherseins, Geschütztseins vor Gefahr oder Schaden; höchstmögliches frei sein von Gefährdungen“. Daraus kann man schon erkennen, dass es in dem zusammenhängenden Begriff mit Cyber keine 100%ige Sicherheit geben kann. Es kann nur eine Sicherheit geben, mit der man sich so „sicher“ fühlen kann, wie man bereit ist, etwas dafür zu tun. Man muss sich im Klaren darüber sein, dass mit steigendem Sicherheitsanspruch die Kosten zur Erreichung überproportional ansteigen. Also muss man sich vorher gut überlegen, wohin denn die Reise gehen soll.

Am Beispiel sehen Sie hier ein Diagramm, welches zeigt, wie der Bezug der Sicherheit nach unterschiedlichen Normen zu den Aufwendungen steht. Hier sind die wichtigen Zertifizierungen, die sich alle grundsätzlich am BSI orientieren, aufgeführt.